Fahrt der Diakone nach Prag - Zum Abschluss in die Goldene Stadt
Wie auch unsere Vorgängerkurse konnten wir vier Diakone gemeinsam mit Regens Karlson und Pater Heck in unserem letzten Ausbildungsblock eine gemeinsame Abschlussfahrt genießen.
Nachdem wir die Diakonweihen in Dresden bzw. Lübbenau mitgefeiert hatten, trafen wir uns am frühen Nachmittag des 28. Aprils auf dem Dresdner Theaterplatz um mit dem Kleinbus des Seminars, den unser Regens umsichtig steuerte, nach Prag zu fahren. Am späten Nachmittag kamen wir in der tschechischen Hauptstadt an und bezogen unser rustikales Quartier im Kapuzinerkloster auf dem Prager Burgberg, dem Hradschin. Hernach schlenderte unsere kleine Gruppe durch die Altstadt, und bestaunte unter anderem die barocken Heiligenfiguren auf der Karlsbrücke.
Nachdem wir am nächsten Morgen mit viel Geduld zu einem Frühstück gekommen waren, setzten wir unseren Stadtbummel fort. Unter anderem besuchten wir auch den Veitsdom. Nachdem wir in der Kirche des berühmten Prager Jesuleins eine Gruppenmesse gefeiert hatten, stärkten wir uns im Cafe Slavia, wo man noch den kulturellen Charme der Zwischenkriegszeit spüren konnte. Schließlich ließen wir den Abend bei einer deftigen Mahlzeit im Gasthaus „Kelch“, das durch den braven Soldaten Swejk weltberühmt wurde, ausklingen.
Nach eineinhalb Tagen nahmen wir am Montagmorgen wieder Abschied von der Goldenen Stadt. Unsere nächste Station war das Trappistenkloster Novy Dvur, nahe Pilsen. Vor wenigen Jahren haben Mönche aus verschiedenen europäischen Ländern dieses Kloster wieder besiedelt. Wir alle staunten über die vielen jungen Mitglieder des Konvents, dessen Mittagsgebet wir beiwohnten und dessen Gäste wir beim Mittagessen waren.
Bereichert mit vielen guten Eindrücken traten wir nun unsere Heimfahrt an.




